Abronsius:
Wir sind entkommen,
mein Verstand hat triumphiert
und die Menschheit vorm Verderben bewahrt.
Die Königsberger werden gelb sein vor Neid,
wenn man mir den Nobelpreis verleiht.
Durch meine Forschung hab ich den Beweis erbracht,
es gibt Lebendtote, hier jedenfalls.
Sie verlassen die Särge bei Nacht und saugen Lebenden das Blut aus dem Hals.
Zum Glück kann unsre Vernunft sie überwinden,
wir sind sicher bei Geist und Wissenschaft.
Unsre Ziele sind klar, unsre Methoden bewährt.
Wir sind praktisch und aufgeklärt,
der Fortschritt ist unaufhaltsam.
Die Welt ist nicht mehr, was sie war!
Vampire:
Nimm was du kriegst, denn sonst wird dir genommen.
Sei ein Schwein, oder man macht dich zur Sau.
Raff' dir Geld und kauf dir die Welt,
nur nicht zimperlich,
die Sitten sind rauh.
Zeig deine Faust, denn sonst wirst du geschlagen.
Dräng dich vor, oder du wirst übersehn.
Willst du bestimmen, statt andre zu fragen,
musst du lernen über Leichen zu gehn.
Nichts wie raus aus der Nacht in die Sonne,
weil uns endlich keine Schranke mehr hält.
Unsre Ziele sind klar, unsre Methoden bewährt, wir sind tot, doch wir leben, solang ihr
uns nährt, wir sind im Kommen und bald gehört uns die Welt, und bald gehört uns die
Welt.
Wir tauchen aus der Nacht.
Refrain: Passt auf, jetzt wolln wir Glitzer und Glanz.
Passt auf, jetzt wolln wir alles und ganz. Passt auf! Jetzt laden die Vampire zum
Tanz, jetzt laden die Vampire zum Tanz.
Steckt den Himmel in Brand und streut Luziferosen, die Welt gehört den Lügnern und
den Rücksichtslosen.
Reich den Mördern die Hand, kriech im Staub vor den Großen, die Welt gehört den
Kriechern und den Gnadenlosen.
1. Gruppe:
Steck den Himmel in Brand, etc...
2. Gruppe:
Jetzt laden die Vampire zum Tanz, wir wollen alles und ganz. (2x)
Alle:
Wir wolln tun, was uns Spaß macht und so sein, wie wir sind.
Wir verstecken uns nicht mehr, der Tanz der wilden Herzen beginnt.
Jetzt laden die Vampire zum Tanz, wir wollen alles und ganz (2x)
Bridge (instrumental)
Nichts wie raus aus der Nacht in die Sonne, weil uns endlich keine Schranke mehr
hält.
Unsre Ziele sind klar, unsre Methoden bewährt.
Wir sind tot, doch wir leben, solang ihr uns nährt.
Wir sind im Kommen, und bald gehört uns die Welt, und bald gehört uns die Welt.
Refrain
Gruppe 1:
Steck den Himmel, etc...(2x)
Gruppe 2:
Jetzt laden die Vampire zum Tanz, wir wollen alles und ganz. (3x)
Wir wolln tun, was uns Spaß macht, etc.
Refrain
Wir trinken Blut, wir haben null Moral.
Was aus dieser Welt wird ist uns scheißegal (2x)
We drink your blood, and then we eat your soul, nothings gonna stop us, let the bad
times roll (2x)
Jetzt laden die Vampire zum Tanz. _________________
[†] Aren't you afraid? Are you tough enough to tame me? Try it! [†] [†] Aiyana [†] 549 Sommer[†] Vampiress [†] Einsam&glücklich[†] Meister von Leila[†]
CHOR DER VAMPIRE:
Glänzende Augen.
Glänzendes Haar.
Schlaflos vor Neugier
und blind für die Gefahr.
Blutrot
Lippen und Wangen,
Haut weich wie Samt.
Jung, schön und weiblich,
verderblich und verdammt
sterblich !
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
fühl ich mich einsam und traurig
doch ich weiß nicht was mir fehlt
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
hab ich fantastische Träume
aber wenn ich aufwach quält mich die Angst
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
lieg ich in Dunklen und warte
doch worauf ich warte ist mir nicht klar
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
spür ich die unwiderstehliche Versuchung
einer dunklen Gefahr
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich hör eine Stimme die mich ruft
CHOR DER AHNEN:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich kann eine Stimme hörn...
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht fühl ich die Macht eines Zaubers
der mich unsichtbar berührt
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH
Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch mir
es käm einer der mich führt und beschützt
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
kann ich es nicht mehr erwarten
ich will endlich eine Frau sein und frei
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
möcht ich Verbotenes erleben
und die Folgen sind mir ganz einerlei
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich hör eine Stimme die mich ruft
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich spür eine Sehnsucht die mich sucht...
GRAF VON KROLOCK:
Sich verliern heißt sich befrein
du wirst dich in mir erkennen
was du erträumst wird Wahrheit sein
nichts und niemand kann uns trennen
Tauch mit mir in die Dunkelheit ein
zwischen Abgrund und Schein
verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit
Ich hüll dich ein in meinen Schatten und trag dich weit
Du bist das Wunder
das mit der Wirklichkeit versöhnt
SARAH:
Mein Herz ist Dynamit
das einen Funken ersehnt
BEIDE:
Ich bin zum Leben erwacht
die Ewigkeit beginnt heut Nacht
die Ewigkeit beginnt heut Nacht
SARAH:
Ich hab mich gesehnt danach mein Herz zu verliern
jetzt verlier ich fast den Verstand
Totale Finsternis
ein Meer von Gefühl und kein Land
Einmal dachte ich bricht Liebe den Bann
jetzt zerbricht sie gleich meine Welt
Totale Finsternis
ich falle und nichts was uns hält
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Machmal in der Nacht
denk ich ich sollte lieber fliehn vor dir
solang ich es noch kann
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Doch rufst du dann nach mir
bin ich bereit dir blind zu folgen
selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
gäb ich mein Leben her für einen Augenblick
in dem ich ganz dir gehör
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit
SARAH:
Manchmal in der Nacht
möcht ich so sein wie ich dich haben will
und wenn ich mich selber zerstör
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich hör eine Stimme die mich ruft
CHOR DER AHNEN und GRAF VON KROLOCK:
Sei bereit Sternkind...
SARAH:
Ich spür eine Sehnsucht die mich sucht...
SARAH und GRAF VON KROLOCK
Sich verliern heißt sich befrein
du wirst dich(ich will mich) in mir erkennen
was du erträumst (ich erträumt) wird Wahrheit sein
nichts und niemand kann uns trennen
Tauch mit mir in die Dunkelheit ein
zwischen Abgrund und Schein
verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit
Ich hüll dich ein in meinen Schatten und trag dich weit
(Du hüllst mich ein in deinen Schatten und trägst mich weit)
GRAF VON KROLOCK
Du bist das Wunder
das mit der Wirklichkeit versöhnt
SARAH:
Mein Herz ist Dynamit
das einen Funken ersehnt
BEIDE:
Ich bin zum Leben erwacht
die Ewigkeit beginnt heut Nacht
die Ewigkeit beginnt...
GRAF VON KROLOCK:
...heut Nacht.
SARAH:
Ich hab mich gesehnt danach mein Herz zu verliern
jetzt verlier ich fast den Verstand
BEIDE:
Totale Finsternis
ein Meer von Gefühl und kein Land
SARAH:
Einmal dachte ich bricht Liebe den Bann
GRAF VON KROLOCK:
jetzt zerbricht sie gleich deine Welt.
BEIDE:
Totale Finsternis
ich falle und nichts was uns hält
BEIDE:
Totale Finsternis
ein Meer von Gefühl und kein Land
SARAH:
Totale Finsternis
Ich glaub, ich verlier den Verstand.
(Der Graf will sie beisen, beherscht sich dann aber)
GRAF VON KROLOCK:
Nein! Es wäre verkehrt den Kopf zu verlier'n.
Wir wollen nicht vor der Zeit den Genuss ruinier'n
Mit jeder Stunde des Wartens wird die Lust mehr entfacht
Ich lasse dich fühlen was dich unsterblich macht
Wenn wir zwei tanzen auf dem Ball morgen Nacht. _________________
[†] Aren't you afraid? Are you tough enough to tame me? Try it! [†] [†] Aiyana [†] 549 Sommer[†] Vampiress [†] Einsam&glücklich[†] Meister von Leila[†]
Endlich Nacht, kein Stern zu sehen
Der Mond versteckt sich, denn ihm graut vor mir
Kein Licht im Weltenmeer
kein falscher Hoffnungsstrahl
Nur die Stille und in mir
Die Schattenbilder meiner Qual
Das Korn war golden und der Himmel klar
1617 als es Sommer war
Wir lagen im flüsternden Gras
Ihre Hand auf meiner Haut, war zärtlich und warm
Sie ahnte nicht, dass ich verloren bin
Ich glaubte ja noch selbst daran, dass ich gewinn'
Doch an diesem Tag geschah's zum ersten Mal
Sie starb in meinem Arm
Wie immer, wenn ich nach dem Leben griff, blieb nichts in meiner Hand
Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab noch nie gebrannt
Ich will hoch und höher steigen
und sinke immer tiefer ins nichts
Ich will ein Engel oder ein Teufel sein
und bin doch nichts als eine Kreatur, die immer das will, was sie nicht kriegt
Gäb's nur einen Augenblick des Glücks für mich, nähm’ ich ew'ges Leid in Kauf
Doch alle Hoffnung ist vergebens, denn der Hunger hört nie auf
Eines Tages, wenn die Erde stirbt und der letzte Mensch mit ihr
Dann bleibt nichts zurück, als die öde Wüste einer unstillbaren Gier
Zurück bleibt nur die große Leere, eine unstillbaren Gier
Des Pastors Tochter ließ mich ein bei Nacht
1730 nach der Maiandacht.
Mit ihrem Herzblut schrieb ich ein Gedicht auf ihre weiße Haut
Und des Kaisers Page aus Napoleons Tross
1813 stand er vor dem Schloss
Dass seine Trauer mir das Herz nicht brach
kann ich mir nicht verzeihen
Doch immer, wenn ich nach dem Leben greif', spür ich wie es zerbricht
Ich will die Welt verstehen und alles wissen
und kenn mich selber nicht
Ich will frei und freier werden und werde meine Ketten nicht los
Ich will ein Heiliger oder ein Verbrecher sein
und bin doch nichts, als eine Kreatur, die kriecht und lügt
und zerreißen muss, was immer sie liebt
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird, drum nimmt er das Leid in Kauf
Ich will endlich einmal satt sein, doch der Hunger hört nie auf
Manche glauben an die Menschheit
und manche an Geld und Ruhm
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft
an Liebe und an Heldentum
Viele glauben an Götter verschiedenster Art
an Wunder und Zeichen, an Himmel und Hölle, an Sünde und Tugend, und an Liebe und Brevier
Doch die wahre Macht, die uns regiert
Ist die schändliche, unendliche, verzehrende, zerstörende und ewig unstillbare Gier.
Euch Sterblichen von morgen prophezeih' ich heut und hier
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt, ist der einzige Gott, dem jeder dient
Die unstillbare Gier _________________
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